Wie du eine Lightbox aufhängst, anschließt, einstellst und sauber hältst. Setz dir ein Lesezeichen auf diese Seite, sie läuft nicht ab.

Was mitkommt

  • Die Lightbox im gebürsteten Aluminiumrahmen, mit zwei Aufhängelöchern auf der Rückseite
  • Zwei Schrauben und zwei Dübel
  • Das Stromkabel
  • Bei 60 × 84 cm und 64 × 64 cm: der Dimmer sitzt im Kabel, mit dem QR-Code darauf, der die App öffnet
  • Bei 84 × 120 cm: der Dimmer steckt im Werk, dazu eine Fernbedienung

Du brauchst eine Bohrmaschine, einen Bleistift, ein Maßband und eine Wasserwaage.

Auf welche Höhe

Die Regel ist dieselbe wie bei jeder Arbeit: die Mitte des Werks auf Augenhöhe, also etwa 145–150 cm über dem Boden. Hohe Decken ändern daran nichts.

  • Über einem Sofa: 20–30 cm zwischen Oberkante Rückenlehne und Unterkante.
  • Über einem Sideboard: 25–35 cm freie Wand, gemessen ab dem höchsten Objekt, das darauf steht.
  • Über einem Bett: 20–25 cm über dem Kopfteil.

Eine Lightbox hat eine Überlegung, die die anderen nicht haben: sie ist eine Lichtquelle. Denk mit, wo das Leuchten landet, nicht nur wo der Rahmen sitzt. Gegenüber einer Sitzgruppe beleuchtet sie Gesichter; an der Wand in deinem Rücken beleuchtet sie den Raum.

Zur Breite: ein einzelnes Werk sitzt gut bei etwa zwei Dritteln der Breite des Möbels darunter.

Bevor du bohrst

Kleb den Umriss mit Malerkrepp ab und sieh ihn dir abends genauso an wie tagsüber — das Werk verändert sich vollständig, sobald der Raum darum herum dunkler wird.

Klär die Stromfrage gleich mit, bevor das erste Loch gebohrt ist. Gibt es an der Wand einen Lampenauslass — den festen Anschlusspunkt, an dem sonst eine Lampe hängt —, wird das Werk direkt daran angeschlossen und es ist kein Kabel zu sehen. Sonst entscheidet die nächste Steckdose hier mehr, als du erwartest.

Das Format 60 × 84 cm wiegt rund 8 kg, 84 × 120 cm rund 12 kg. In Rigips gehören Hohlraumdübel für dieses Gewicht hin, keine Standarddübel.

Anbringen

  1. Miss den Abstand der beiden Löcher auf der Rückseite des Rahmens und übertrag ihn an die Wand.
  2. Prüf die beiden Markierungen mit der Wasserwaage — sie müssen exakt auf gleicher Höhe sitzen, sonst hängt das Werk schief.
  3. Bohr beide Löcher mit einem Bohrer, der zu den beiliegenden Dübeln passt — gleicher Durchmesser wie der Dübel, nie größer — und setz die Dübel ein.
  4. Dreh die beiden Schrauben ein und lass die Köpfe ein paar Millimeter aus der Wand stehen.
  5. Heb die Lightbox an und lass die beiden Löcher auf die Schraubenköpfe fallen. Sie hängt bündig, ohne Schiene und ohne Halterung.
  6. Schließ das Werk an, bevor du es loslässt — am Lampenauslass oder mit dem Kabel zur Steckdose.

Ab dem größeren Format macht ihr das besser zu zweit. Nimm das Gewicht von unten auf, nicht an der Rahmenkante.

Strom und Helligkeit

Es gibt zwei Wege zum Strom. Liegt an der Wand ein Lampenauslass, wird die Lightbox direkt daran angeschlossen und hängt ohne sichtbares Kabel. Sonst läuft das weiße Kabel zur nächsten Steckdose. Beides kannst du selbst machen, wenn dir solche Arbeiten liegen; für den Festanschluss empfehle ich trotzdem eine Elektrofachkraft — das geht schneller und ist in einer Mietwohnung meist der sauberere Weg.

Wo der Dimmer sitzt, hängt vom Format ab. Bei 84 × 120 cm steckt er im Werk, und eine Fernbedienung liegt bei. Die kleineren Formate — 60 × 84 cm und 64 × 64 cm — tragen den Dimmer im Kabel, wo du ihn mit der Hand erreichst, und der QR-Code darauf öffnet die App, aus der du die Helligkeit stellst. Dieselbe App verbindet das Werk mit dem Smart Home, in jedem Format und völlig optional: es kann auf einer Szene oder einem Zeitplan laufen — oder auf gar nichts.

Der Bereich ist in beiden Fällen derselbe: von einem ruhigen Glimmen, das sich wie ein Bild liest, bis zu einer echten Lichtquelle, die den ganzen Raum einfärbt. Aufgedreht öffnet sich die Wand wie ein Portal. Heruntergedimmt wird das Werk zu einem Bild, das leuchtet. Die meisten landen im Alltag irgendwo in der unteren Hälfte des Bereichs.

Wo lieber nicht

Bäder, Saunen und alles mit stehender Feuchtigkeit meiden — im Werk steckt Elektronik. Sonst gibt es keine Einschränkung: eine Lightbox ist genau dort am stärksten, wo das Tageslicht am schwächsten ist.

Reinigen

  • Ausschalten und abkühlen lassen, bevor du die Oberfläche berührst.
  • Die Leinwand mit einem trockenen Mikrofasertuch abstauben, sanft und ohne Druck. Nie feucht.
  • Den Aluminiumrahmen mit einem leicht feuchten Tuch abwischen und trocken nachwischen.
  • Niemals Glasreiniger, Alkohol oder etwas mit Ammoniak, und niemals Flüssigkeit auf das Werk sprühen.

Wenn etwas schiefgeht

Kommt eine Lightbox beschädigt an, schick am selben Tag ein Foto, bevor du die Verpackung entsorgst — sie wird kostenfrei neu gefertigt. Verhält sich das Licht merkwürdig, zieh den Stecker und meld dich über die Kontaktseite, statt den Rahmen zu öffnen.